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Presse
29.7.2008
Antifaschistische Kundgebung mit Live Musik
'Beats against fascism' auf dem Stephanplatz
Mehrere Infostände und drei Live-Bands setzten am Freitag ein Zeichen
gegen Rechts. Aber: "Die Gefahr in Durlach ist noch nicht
gebannt".
Wir dokumentieren einen Artikel der BNN.
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30.5.2008
Protest gegen rechtes Zentrum in Karlsruhe
Der Protest gegen das in Durlach geplante Neonazi-Zentrum hat den Weg in die
überregionale Presse gefunden. Am 21. Mai berichtete die "junge
Welt" über die Hintergründe.
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7.5.2008
Pressemitteilung:
Initiative "Kein Platz für Nazis" in Durlach
gegründet
Nach den Protesten gegen das in Durlach geplante Neonazi-Zentrum hat
sich nun dort eine Initialive gegründet. Unter anderem soll eine
Unterschriftenaktion gestartet und ein Plakat "Kein Platz für
Nazis" in großer Auflage gedruckt werden, das an Fenster und
Türen ausgehängt werden kann.
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2.5.2008
Hintergrund:
Rechtsanwalt Harsch (CDU), seine Kanzlei und seine Nähe
zum rechten Rand
Der Korrespondent der Stuttgarter Zeitung Meinrad Heck deckte die
Identität des Rechtsanwalts auf, der die NPD juristisch gegen die Stadt
Karlsruhe vertritt, und enthüllte Hintergründe.
Wir veröffentlichen einen Artikel auszugsweise und einen zweiten im
Wortlaut.
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28.4.2008
Presse-Mitteilung:
Mehr als 600 zeigen Gesicht gegen Neonazis
Erfolgreiche Protestaktion "Stuhlgang gegen
Braun" in Durlach
Dem Aufruf des AAKA zur Protestaktion "Stuhlgang gegen Braun" gegen
das Neonazi-Zentrum in Karlsruhe-Durlach folgten am Freitag, dem 25. April 2008,
mehr als 600 Bürgerinnen und Bürger, darunter erfreulich viele
SchülerInnen und Jugendliche.
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24.4.2008
Presse-Mitteilung:
"Stuhlgang gegen Braun"
Für die Schließung des "NPD-Zentrums"
Die Protestaktion "Stuhlgang gegen Braun" wird auf jeden Fall am
Freitag, dem 25. April 2008, ab 18 Uhr vor der Badener Str. 34 in
Karlsruhe-Durlach stattfinden.
Alle politischen und gesellschaftlichen Gruppierungen in Durlach und
darüber hinaus sind aufgerufen, sich zu beteiligen und Gesicht gegen die
Neonazis zu zeigen.
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22.4.2008
Presse-Mitteilung:
Bürgerfest gegen das NPD-Zentrum und Protestaktion am
25. April
Auf der Sondersitzung des AAKA am 21.4. wurde beschlossen, den Protest gegen
das Neonazi-Zentrum in Durlach konsequent und kreativ weiterzufüren.
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17.4.2008
Presse-Info:
Karlsruhe ist bunt statt braun
Aufstehen gegen "NPD-Zentrum"
In einer Presseerklärung hat die VVN-BdA Karlsruhe darauf aufmerksam
gemacht, dass laut SWR4 Badenradio das geplante "NPD-Zentrum" bereits
genutzt würde. Jetzt seien Hinweise aufgetaucht, dass dort noch im April
eine erste Propagandaveranstaltung stattfinden soll.
Die Bürgerinnen und Bürger von Durlach, Karlsruhe und der Region
sind aufgefordert, diese Propagandaveranstaltung als faktische Eröffnung
des "NPD-Zentrums" in unserer Stadt zu vereiteln.
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16.4.2008
Veranstaltung zur Aufklärung über Ziele und Methoden
der rechtsextremen Szene
Die Stadt Karlsruhe will ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und
Fremdenfeindlichkeit setzen.
Oberbürgermeister Fenrich und die Fraktionen des Gemeinderats haben
beschlossen, in einer öffentlichen Veranstaltung über Ziele und
Methoden der rechtsextremen Szene aufzuklären.
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1.2.2008
Von Rechtsextremen organisiertes Konzert in Karlsruhe findet
nicht statt
Für den 16.2.2008 kündigten eine Internetseite und zahlreiche
Plakate in Karlsruhe und Umgebung ein Konzert der "Böhse
Onkelz"-Coverband "Kneipenterroristen" in der
"Walhalla" an.
Dieses findet nun nicht statt.
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30.11.2007
Presse-Info:
NS-Kriegsverbrecher zur Verantwortung ziehen - Gerechtigkeit
für die Opfer, Überlebenden und Angehörigen
Antifaschistische Initiativen aus dem gesamten Bundesgebiet und aus
Österreich rufen am 1. Dezember 2007 zu einem Aktionstag gegen verurteilte
Kriegsverbrecher auf. Diese waren an Massakern an der italienischen
Zivilbevölkerung in Marzabotto, Sant'Anna di Stazzema und Civitella im
Sommer und Herbst 1944 beteiligt.
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15.5.2007
Neonazis in Karlsruhe unerwünscht
Die Gemeinderatsfraktion von B'90 DIE GRÜNEN hat in einem offenen Brief
an die beiden Resolutionen des Karlsruher Gemeinderats gegen neo-nazistische
Aktivitäten in Karlsruhe erinnert und erklärt:
"Die Ereignisse im Umfeld der Mahnwache der Neo-Nazis am 8. Mai auf
dem Turmberg lassen vermuten, dass es an einigen Stellen an der Entschlossenheit
gegen Nazi-Aufmärsche gemangelt hat, an der Entschlossenheit, wie sie in
den Aufrufen des Gemeinderats vom Jahre 2000 und 2006 zum Ausdruck
kommt."
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11.5.2007
Rechtsradikale Mahnwache auf dem Durlacher Turmberg
Die Bundestagsabgeordnete Karin Binder wandte sich wegen des Nazi-Aufmarschs
am 8. Mai 2007 auf dem Durlacher Turmberg in einem offenen Brief an den OB und
an den Gemeinderat der Stadt Karlsruhe:
"Ich protestiere auf das Schärfste dagegen, wie in Karlsruhe mit
friedlichen Demonstranten umgegangen wird. Dabei werden Grundrechte von
Bürgerinnen und Bürgern mit Füßen getreten und unsere
Demokratie missachtet."
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11.5.2007
Presse-Echo zu:
Doppelmoral der Stadt Karlsruhe zum Jahrestag der Befreiung
Während einerseits Bürgermeister Eidenmüller (FDP) am 7. Mai
zusammen mit Dr. Hans Coppi (VVN-BdA Berlin) die Ausstellung über den
antifaschistischen Widerstand der Roten Kapelle eröffnete, genehmigte
andererseits die Stadt Karlsruhe ausgerechnet am 8. Mai, dem Tag der Befreiung,
einen Nazi-Aufmarsch auf dem Durlacher Turmberg.
Wir dokumentieren die BNN-Artikel zu diesem Thema.
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11.5.2007
Doppelmoral der Stadt Karlsruhe zum Jahrestag der Befreiung
NPD-Mahnwache mit riesigem Polizeiaufgebot geschützt
Zum gleichen Zeitpunkt, in dem die Stadt - vertreten durch
Bürgermeister Eidenmüller (FDP) - zusammen mit Dr. Hans Coppi aus
Berlin die Ausstellung über den antifaschistischen Widerstand der Roten
Kapelle in der Erinnerungsstätte Ständehaus in Karlsruhe
eröffnete und damit die WiderstandskämpferInnen ehrte, hatte sie eine
Mahnwache der NPD Karlsruhe am 8. Mai auf dem Durlacher Turmberg vor einem
Kriegerdenkmal genehmigt.
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10.5.2007
Offener Brief zum 8. Mai 2007
Von Ute Gsöls-Puhl
"... Sehr geehrte Damen und Herren, ich wollte friedlich
demonstrieren. Ich habe niemanden um mich herum gesehen der gewaltbereit war.
Im Nachhinein bedrohlich waren für mich nur das Verhalten der Polizei - und
ein Gefühl das ich seit gestern habe - ich fühle mich in Karlsruhe
nicht mehr sicher."
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10.5.2007
Zum Büttel der Neonazis gemacht und die Opfer des
Faschismus entehrt
"Am Dienstag abend hielten ca. 40 Neonazis eine Mahnwache am
Turmberg in Karlsruhe-Durlach ab. Skandalöser Anlass war der Jahrestag der
Kapitulation des NS-Regimes am 8. Mai, den die Neofaschisten
geschichtsrevisionistisch in ein Gedenken an deutsche Opfer umdeuteten. Die
Stadt Karlsruhe ... unternahm keinen Versuch, die ausgerechnet am Tag der
Befreiung stattfindende Versammlung zu verhindern."
Mit der Genehmigung des Aufmarsches von NPD und 'Freien Kameradschaften'
hätte sich Fenrich, so eine VVN-BdA-Sprecherin, "zum Büttel der
Neonazis gemacht und die Opfer des Faschismus entehrt".
mehr bei KA-NEWS ...
mehr bei STATTWEB ...
mehr bei INDYMEDIA ...
10.5.2007
Antifaschistischer Protest gegen Nazi-Provokation am 8. Mai
Die VVN-Bund der Antifaschisten Karlsruhe fordert Oberbürgermeister
Fenrich, Stadtrat und Polizeibehörde auf, alles in ihren Kräften
stehende zu tun, eine für heute am Jahrestag der Befreiung von Faschismus
und Krieg geplante Nazi-Provokation zu unterbinden und einen spontanen Protest
der DemokratInnen und AntifaschistInnen zu unterstützen statt zu
behindern. Es ist an uns allen - BürgerInnen wie städtischen
Verantwortlichen - ein energisches Zeichen gegen Geschichtslügen und
Nazi-Provokationen zu setzen. Das sind wir den Millionen Opfern des deutschen
Faschismus schuldig.
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9.5.2007
"Rote Kapelle" - Widerstand gegen Faschismus und Krieg
Ausstellung in der Erinnerungsstätte Ständehaus
Hitlergegner, Intellektuelle, Künstler, Arbeiter, Angestellte,
Soldaten, Offiziere, Kommunisten, Sozialisten, Christen - Frauen und
Männer unterschiedlicher sozialer Herkunft mit verschiedenen politischen
und weltanschaulichen Ansichten finden in sieben Berliner Widerstandskreisen
zusammen.
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13.4.2007
Verfolgtenorganisation fordert Rücktritt Oettingers
Verhöhnung von Nazi-Opfern muss Konsequenzen haben
Als für einen Ministerpräsidenten völlig unakzeptabel hat die
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten,
Oettingers Äußerungen über den ehemaligen
Ministerpräsidenten Hans Karl Filbinger bezeichnet.
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3.4.20007
Rechtsstreit wegen Verwaltungsgebühren für Demonstrationen
Für angemeldete Demonstrationen gegen Neonazi-Aufmärsche hatte
die Stadt Pforzheim im Februar und Juli 2005 Gebühren in Höhe von
150, 100 bzw. 20 Euro erhoben. AntifaschistInnen hatten dagegen beim
Verwaltungsgericht in Karlsruhe geklagt. Die Klagen waren erfolgreich.
Eine Revision gegen das Urteil ist allerdings zugelassen.
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30.3.2007
Antifaschistischer Protest gegen NPD-Versammlung
Der NPD-Kreistag am 25. März in einer Karlsruher Gaststätte
musste aufgrund einer spontanen antifaschistischen Demonstration vorzeitig
beendet werden. Die NPD stellte ihre Gewaltbereitschaft durch Versprühen
von Reizgas unter Beweis. Die VVN-Bund der Antifaschisten fordert konsequentes
Einschreiten der Behörden gegen die NPD und eine städtische
Aufklärungskampagne über die Neonazi-Szene der Region.
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5.2.2007
Presse- und Internet-Echo zu:
Bundesweite Proteste und Gedenken auf den Bahnhöfen
BNN-Artikel vom 29. Januar 2007: "Erinnerung an Auschwitz"
und einige Links zu Artikeln im Internet, u.a. einer
Unterschriftenaktion der bundesweiten Initiative Elftausend Kinder.
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20.7.2006
Offener Brief an den PHK Schaber in Weinheim
Das AAKA hat einen Offenen Brief an den Polizeihauptkommissar Schaber in
Weinheim geschickt, weil er eine skandalöse Polizeiaktion gegen jugendliche
TeilnehmerInnen einer Veranstaltung gegen Rechtsextremismus in Weinheim
angeordnet haben soll.
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18.4.2006
Presse-Echo zum Offenen Brief an StA Stuttgart
In der Ettlinger Ausgabe berichtete die BNN am 8.4.2006 ausführlich
über das Anliegen, in Deutschland ein Verfahren gegen die Beteiligten des
faschistischen Kriegsverbrechens in Sant'Anna di Stazzema aufzunehmen.
Das tat sie jedoch in einer verzerrten und beschönigenden Form, die
einer Verhöhnung der Opfer gleichkommt. Der rassistische Charakter des
SS-Massakers wurde völlig ausgeblendet.
Daraufhin reagierten die AAKA-SprecherInnen in einer richtig stellenden
Presse-Erklärung.
Wir dokumentieren den BNN-Artikel, ein BNN-Interview zum gleichen Thema
und die Presseerklärung des AAKA.
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16.4.2006
Presse-Echo auf die Karl-Wagner-Veranstaltung am 6.4.2006 in Ettlingen
Die Veranstaltung über den antifaschistischen Widerstandskämpfer
Karl Wagner wurde - ohne auf deren Inhalt einzugehen - in der BNN nach dem
bekannten Rechts-Links-Extremisten-Schema abgehandelt.
Dem waren Nazi-Schmiereien am Veranstaltungsort Juz Specht voraus gegangen.
Die Veranstaltung selbst sollte von Neonazis gestört werden. Dazu gab es
viele Leserbriefe, die von der BNN-Redaktion in einseitiger und z.T.
verfälschender Form zusammengefasst worden sind.
Wir dokumentieren zwei redaktionelle Artikel, zwei Leserbriefe und einen
unveröffenlichten Leserbrief.
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10.4.2006
Offener Brief an die Staatsanwaltschaft Stuttgart
Im August 1944 überfiel die 16. Panzergrenadierdivision
"Reichsführer SS" das kleine norditalienische Dorf Sant'Anna di
Stazzema und ermordete 560 BewohnerInnen.
Dafür wurden 10 noch lebende Täter vor dem Militärgericht in
La Spezia im Juli 2005 in Abwesenheit zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt.
Das AAKA sandte einen Offenen Brief an die Staatsanwaltschaft Stuttgart und
forderte, endlich auch in Deutschland Anklage zu erheben.
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1.3.2006
Presse-Echo zur Neofa-Ausstellung
In der BNN erschienen zwischen dem 21. und 28.2. ein redaktioneller Artikel
und 16 Leserbriefe zur Ausstellung "Neofaschismus in Deutschland".
Abgesehen von zwei rechten Leserbriefschreibern war das Echo auf die
Ausstellungen eindeutig positiv und ermutigend auch für die Aussteller.
Wir veröffentlichen die Artikel und einen Kommentar der Aussteller.
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