29.6.2007

Infos

DVU-Versammlung in Karlsruhe verhindert

Auf Samstag, 23. Juni 2007, hatte die DVU Baden-Württemberg zu einer landesweiten Mitgliederversammlung mit Gästen in eine Karlsruher Gaststätte geladen. Sprechen sollte der stellvertretende DVU-Bundesvorsitzende Bruno Wetzel.

Die DVU verfolgt eine rassistische, nationalistische und gegen das friedliche Zusammenleben der Völker gerichtete Politik.

Der Initiative von Karlsruher AntifaschistInnen ist es zu verdanken, dass der Neonazi-Auftritt verhindert werden konnte. Die Wirtsleute waren vom Anmelder der Versammlung, dem Karlsruher DVU-Funktionär Michael Daake, bewusst getäuscht worden.

Schon seit geraumer Zeit ist es gängige Methode bei den Neonazis, sich die Überlassung von Räumlichkeiten mit irreführenden Angaben zu erschleichen. Es bleibt zu hoffen, dass die Behörden und der Hotel- und Gaststättenverband den Wirtsleuten dabei behilflich sind, sich künftig besser gegen derartige Methoden zu schützen.

Die Wirtsleute waren froh darüber, dass Ihnen der Auftritt der FREY-Truppe erspart blieb. Die Karlsruher AntifaschistInnen waren auch froh, den Samstag für Besseres nutzen zu können.

Im Gegensatz zu den städtischen Verantwortlichen (genehmigte NPD-Mahnwache am 8. Mai!) haben hier demokratische und antifaschistische BürgerInnen die Beschlüsse des Gemeinderats von 2000 und 2006 verwirklicht:

Kein Platz für Neonazis in Karlsruhe!


© Antifaschistisches Aktionsbündnis Karlsruhe